KI-Beratung in Gräfelfing: vom ersten sinnvollen Fall bis zum laufenden Betrieb
Gräfelfing zwischen Forschungscampus und Tagesgeschäft
KI-Beratung suchen Unternehmen in Gräfelfing meist aus einer von zwei Lagen: Sie wissen nicht, mit welchem Ablauf sie anfangen sollen, oder ein erster Versuch ist nie über die Testphase hinausgekommen. Beides hat im mittelständischen Gewerbe der Gemeinde denselben Grund, denn im Haus hat niemand die Zeit, die Frage zu Ende zu prüfen. Die Nachbarschaft macht das Thema lauter, nicht leichter. Am Campus Martinsried arbeiten Max-Planck-Institute, das Genzentrum der LMU und junge Firmen im Gründerzentrum IZB mit Methoden, von denen ein Betrieb im Gewerbegebiet vor allem die Schlagzeilen kennt. Daraus entsteht Druck, etwas mit KI zu tun, aber kein Maßstab, an dem sich der richtige erste Schritt erkennen lässt. Wer Kunden aus dem Umfeld der Forschungsinstitute am Campus beliefert, trifft auf eine zweite Hürde: Dort lautet die erste Frage nicht, was ein Modell kann, sondern welche Daten es zu sehen bekommt. Genau an dieser Stelle bleibt ein Pilot häufig stehen, obwohl die Technik längst funktioniert.
Was die KI-Beratung am Ende auf den Tisch legt
Sie bekommen eine begründete Reihenfolge statt einer Ideensammlung: welche Abläufe in Frage kommen, welcher davon zuerst, mit welchen Daten und welcher besser ganz ohne KI gelöst wird. Zu jedem Kandidaten gehören die Voraussetzungen, die im Haus noch fehlen, die rechtliche Einordnung der Verarbeitung und ein Kriterium, ab dem ein Test als gescheitert gilt. Welche Dokumente das konkret sind, steht vor dem Start im Angebot. Die Beratung läuft als Dienstvertrag nach deutschem Recht; geschuldet ist die sorgfältige Prüfung, nicht ein bestimmtes Ergebnis im Betrieb. Erledigt bei einem Ablauf eine feste Regel im vorhandenen Programm die Aufgabe, steht auch das so im Bericht.
KI-Beratung für einen Piloten, der nicht weiterkommt
Ein festgefahrener Versuch ist selten ein Fall für den Neuanfang. Wir nehmen ihn als Ausgangslage und prüfen, woran der Übergang hängt: an einer fehlenden Prüfmenge mit bekannten richtigen Antworten, an der offenen Frage, wer falsche Ausgaben bemerkt, an der ausstehenden Freigabe durch den Datenschutz oder an der Anbindung an das System, in dem die Arbeit tatsächlich passiert. Daraus entsteht eine kurze Liste, was sich retten lässt und was neu geschnitten werden muss. Oft liegt der Engpass nicht im Modell, sondern in der Wissensbasis dahinter: Regeln, die bisher nur im Kopf erfahrener Mitarbeiter stehen, müssen erst aufgeschrieben und geprüft werden, bevor eine Antwort verlässlich wird.
Worauf sich unsere Einschätzung stützt
Unsere Einschätzung stammt aus Einführungen, die bei Kunden laufen, nicht aus Folien. In einem Vorhaben wurden 50 Regeln aus einem Chatverlauf an einem Tag in eine produktive Wissensbasis überführt, in einem anderen 8 677 Oberflächentexte übersetzt und eingebaut, in rund einer Stunde Arbeitszeit. Beides zeigt, woran ein Fall tatsächlich hängt: an aufgeschriebenen Regeln und an der Übergabe in das System, mit dem die Leute arbeiten. Hinzu kommt, was wir selbst betreiben. Anwendungen, die im Betrieb Sprachmodelle nutzen, rufen sie über ein eigenes Gateway mit Kostengrenze auf, und dieselbe Architektur trägt über vierzig Dienste. Wie ein Ablauf auf diesem Weg vom Versuch in den Alltag kommt, zeigen wir im Gespräch.
Vertraulichkeit zuerst, Umsetzung erst nach der Entscheidung
Bevor Sie uns Abläufe, Dokumente oder Beispieldaten zeigen, schließen wir eine gegenseitige Geheimhaltungsvereinbarung, auf Wunsch nach Ihrem eigenen Muster. Geben Sie uns personenbezogene Daten zur Prüfung, schließen wir dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und im Angebot steht, ob ein Sprachmodell oder ein externer Dienst etwas davon zu sehen bekommt. Fällt nach der Beratung die Entscheidung für einen Fall, wird die Umsetzung ein eigener Werkvertrag: Abnahmekriterien stehen vor dem Start im Angebot, geliefert wird in Teilen, als Festpreis mit Abnahme, und der Zeitrahmen steht ebenfalls im Angebot. Fachliche Anweisungen an die Entwickler gibt unsere Projektleitung. Ob umgesetzt wird und von wem, entscheiden Sie.
Gräfelfing, Bayern
- Älteste und größte Gemeinde des Würmtals im Landkreis München, gelegen im Tal der Würm unmittelbar am Stadtrand der Landeshauptstadt.
- Im Norden schließen die Münchner Stadtteile Pasing und Aubing direkt an, im Süden ist Gräfelfing mit der Nachbargemeinde Planegg zusammengewachsen.
- Heterogene, mittelständisch geprägte Gewerbestruktur mit eigenen Gewerbegebieten; der Unternehmensverband Gräfelfing vernetzt die ansässigen Betriebe.
- Am Ort haben unter anderem die Philip Morris GmbH und die Doemens Akademie, Aus- und Weiterbildungsstätte der Brau- und Getränkebranche, ihren Sitz.
- In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Biotechnologie-Campus Martinsried mit den Max-Planck-Instituten für Biochemie und für biologische Intelligenz, dem Biozentrum und dem Genzentrum der LMU sowie dem Gründerzentrum IZB.
- Die S-Bahn-Linie S6 hält in Lochham und Gräfelfing und verbindet beide Ortsteile direkt mit der Münchner Innenstadt.
Begriffe zum Thema
Festpreis oder Tagessatz: wie sich das Risiko im App-Projekt verteilt
Die Wahl des Preismodells ist keine Rechenaufgabe, sondern eine Frage der Risikoverteilung. Wer sie vor dem Angebot versteht, vergleicht Angebote nicht nach der Summe, sondern nach dem, was dahintersteht.
Geheimhaltungsvereinbarung: Vertraulichkeit vor dem ersten Gespräch über ein Vorhaben
Wer über eine neue Anwendung spricht, zeigt Abläufe, Zahlen und manchmal Kundendaten. Eine NDA regelt, was mit diesen Informationen geschehen darf – und sie sollte vor dem Zeigen stehen, nicht danach.
Fragen, die im Angebot geklärt werden
Können wir den Auftakt in Gräfelfing vor Ort machen?
Ja. Für die Aufnahme der Abläufe lohnt sich ein Termin vor Ort, weil sich am Arbeitsplatz zeigt, wo das Wissen wirklich liegt: im System, in Ordnern oder bei einzelnen Personen. Zwischenstände und Bericht besprechen wir danach am geteilten Bildschirm.
Was kostet eine KI-Beratung für ein mittelständisches Unternehmen?
Das hängt davon ab, wie viele Abläufe geprüft werden und wie zugänglich die Daten dafür sind. Umfang, vereinbarte Dokumente und Preismodell stehen im Angebot, bevor die Arbeit beginnt, damit Sie vorher wissen, was am Ende vorliegt.
Brauchen wir für den Einstieg eine eigene Datenstrategie?
Nein, die Prüfung der Datenlage ist Teil der Beratung. Oft zeigt sich, dass ein erster Fall mit einem kleinen, gut gepflegten Ausschnitt auskommt und der Rest später folgt. Wo Aufräumen wirklich Voraussetzung ist, benennen wir den Umfang, statt ihn der Umsetzung zu überlassen.
Projekt in Gräfelfing besprechen
Umgesetzt wird alles am eigenen Standort und auf eigener Infrastruktur, in deutscher Sprache. Nach Absprache kommen wir für ein Treffen nach Gräfelfing – eine Zweigstelle führen wir dort nicht.